Tag der offenen Mathothek – Spielend experimentieren, entdecken, fragen und verstehen

Am Samstag, dem 2. Juli 2022, wird die Mathothek wieder von 11:00 bis 17:00 Uhr für alle Interessierten geöffnet sein.

Eintritt: nur ein wenig Neugierde, Aufgeschlossenheit und Spieltrieb. Bitte mit Maske (FFP2).

Besonderes Angebot: Bei den steigenden Temperaturen – und nicht nur deswegen – ist es wichtig, einen kühlen Kopf zu bewahren und sich die richtige Strategie zu überlegen. In der Mathothek gibt es daher nicht nur viele Glücksspiele und Zufallsexperimente, sondern auch sehr viele – meist Marke Eigenbau – Strategiespiele, die aus aller Welt stammen und in allen Zeiten ihre Ursprünge haben.

Hier einige von mehr als 50 Brettspielen, die es in der Mathothek gibt:

Das Halmaspiel in einer ansprechenden Erscheinung:

 

Und hier das königliche Spiel im alten Gewand, aber es kämpft hier der schwarze “König” als Maharadscha allein gegen den weißen Feind in der vollen bekannten Rekrutierung. Damit aber die Chancen ausgeglichen sind, kann der Maharadscha ziehen und schlagen, wie Dame, Turm und Springer es dürfen.

Und jetzt ein relativ junges Strategiespiel, Türme und Wächter genannt, das in der Mathothek mit Münzen der DM-Zeit gespielt wird, und zwar nach sehr interessanten Regeln.

Und hier ein vielen noch bekanntes Spiel aus Kindertagen, bei dem nicht der Fuchs gejagt, sondern Reineke die Gänse zu jagen sich bemüht:

Und jetzt ein kleines Strategiespiel, das in Bengalen gespielt wird und dort Lau Kati Kata genannt wird. Überspringen und schlagen sind hier gleich.

Das folgende Beispiel eines interessanten Brettspiels heißt Tablut und stammt ursprünglich aus Lappland. Es wurden von dem schwedischen Botaniker Carl von Linn´´e 1732 in seinem Tagebuch beschrieben. Tablut ist ein faszinierender und ausgewogener Wettkampf, bei dem 12 Moskowiter gegen einen schwedischen König und dessen acht Soldaten kämpfen.

Dieses ästhetisch nachgebaute Strategiespiel mit dem Namen Surakarta ist eine Herausforderung an die beiden Gegenspieler, mit interessantem Regelwerk und stammt ursprünglich aus Südostasien.

Bei dem letzten hier gezeigten Brettspiel, das Noro genannt wird und wohl am Anfang des 19. Jahrhunderts erfunden wurde, geht es darum, dass die beiden Spieler ihre farbigen bzw. nummerierten Plätze gegenüber bewegen müssen, und zwar auf die dort nummerierten bzw. gefärbten Plätze.

Natürlich stehen Euch aber alle über 1000 Exponate der Mathothek zum Anfassen und Experimentieren zur Verfügung. Einen sehr großen Teil dieser Objekte könnt Ihr schon im Vorfeld kennenlernen, indem Ihr unseren Katalog auf der Website der Mathothek besucht: mathothek.de.

Mathothek – spielender Zugang zur Mathematik!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und akzeptiere diese:

neun + elf =