[August] Modeschmuck mit mathematischem Hintergrund

In diesem Schuljahr sind sechs Ketten und 32 Armbänder (aus lackierte Holzperlen) entstanden, deren Ästhetik jeweils auf einer mathematischen Struktur beruht. Das auf den ersten Blick unregelmäßige Aussehen führt durch Ausprobieren und Nachdenken auf mathematische Regeln. Eine zweifarbige Kette führt zu der Verteilung der Primzahlen in der Reihenfolge der natürlichen Zahlen. Eine andere greift die Zahlen der Fibonacci-Folge auf. (siehe Exponat des Monats?). Eine weitere Kette stelle alle 32 Permutationen von vier Farben (alle möglichen Anordnungen) dar und eine andere die binäre Darstellung der Zahlen 0 bis 15. Besonders interessant sind die beiden Ketten aus zehn verschieden farbigen Perlen. Auf den ersten Blick sehen sich beide Ketten sehr ähnlich. In Wirklichkeit ist eine Kette aus den zufällig gewürfelten Ziffern 0-9 entstanden, während die andere die Anfangsziffern der Zahl π darstellt. Die 16 blauen Armbänder sind die 16 Teilmengen aus der Menge von verschiedenen Perlen, zusammen mit den 16 roten Bändchen erhält man alle Teilmengen aus einer Grundmenge von fünf Perlen und erkannt, dass sich die Anzahl der Teilmengen bei der Vermehrung der Grundmenge um eine Perle verdoppelt. In der abstrakten Kunst (Malerei, Installationen und Musik) werden von den Schöpfern sehr häufig mathematische Prinzipien verwendet.

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